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Matterhorn

Metamorphit | Konglomerat

Gesteinsart

Metamorphit

Untergruppe

Konglomerat

Abbauort

Schweiz

Gesteinsalter

ca. 300 Mio. Jahre

Farbe

grau

Struktur

gewolkt


Gesteinskunde

Gesteinsart Metamorphit: Metamorphit ist die Sammelbezeichnung für Umwandlungsgesteine, die aus verschiedenen alten Materialien durch die Natur zu etwas Neuem geworden sind.
Untergruppe Konglomerat: Konglomerate sind aus Ablagerungen von Flüssen mit hoher Transportleistung, Erosionsküsten oder Gletschermoränen entstanden, die durch ein Bindemittel (Quarz, Kalk, Gips, Basalt o. ä.) zusammengehalten werden. Sind sie das Ergebnis eines verfestigten Meeresbeckens, läßt auf einen eingespülten Bereich schließen. Im Gegensatz zu Brekzien mit stark gebrochenen Steinstücken sind Konglomeratbestandteile meist rund. Bei diesem Vallorcine-Konglomerat kommen uralte Ablagerungen zu Tage.

Geologische Entstehungsgeschichte

Das Karbon war das Zeitalter der ersten Bäume und Riesenfarne. Schachtelhalme, die 20 m Höhe erreichten und Bärlapppflanzen mit einer Höhe von 40 m waren keine Seltenheit. Die Abwesenheit von großen Pflanzenfressern führte zu einer pflanzlichen Explosion. Der CO2-Gehalt sank teilweise bis auf 0,001 %. Der Sauerstoffgehalt war umso größer. Jeder Blitzeinschlag entfachte ein Höllenfeuer. Abgestorbene Bäume und Farne haben sich bis heute in den Kohleflözen erhalten. Rieseninsekten, die noch keine Lungen hatten - wie Riesenlibellen - bevölkerten die Erde.

Vor 350 Mill. Jahren befand sich das heutige Abbaugebiet Salvan, Valais an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich in einer Zone, in der schwere abgebrochene und gerundete Bestandteile eines uralten Gebirges abgelagert wurden. Dass dies an einer Küste stattgefunden hat, sieht man am Anteil von Kohlenstoff und an dem sehr fein verteilten Quarzstaub, der später als Bindemittel diente. Glasiger Quarz, heller Granit, grauer Gneis, dunkler Schiefer und Kohle waren die Grundstoffe, die dieses Gestein später bildete. Fast 290 Mill. Jahre lag Matterhorn unter Wasser und wurde durch die Hitze und den Druck zu einer pastösen und dann wieder festen Masse mehrfach „verbacken“. Als die afrikanische Platte vor 50 Mill. Jahren begann, auf die eurasische zu drücken, wurde das feste Gestein zähflüssig gefaltet und an die Oberfläche geschoben.

Besonderheiten

Abbauort: Salvan, Valais, Schweiz

Der Abbau gestaltet sich schwierig durch die Lage des Steinbruchs. Erst seit 1976 ist eine Konzession zum Abbau erfolgt. Das Material zeichnet sich durch eine eigenwillig bewegte Struktur, hohe Qualität und authentischen Bezug aus. Das Thema Nachhaltigkeit ist gewährleistet durch kurzen Transport und das Gattern der Blöcke in der MAGNA Produktion.

Anwendungsbereiche

  • Innenbereich trocken
  • Küchenarbeitsplatte
  • Wandverkleidung
  • Bodenbelag
  • Treppe
  • Wärmelampe geeignet
  • Innenbereich nass
  • Dusche
  • Waschtisch
  • Bodenbelag
  • Außenbereich
  • Außenfassade
  • Terrasse
  • Außentreppe

Die individuelle Eignung des ausgesuchten Steins für Ihr Projekt sollte in einer persönlichen Beratung besprochen werden. Unser MAGNA Beratungsservice steht Ihnen gerne zur Verfügung.