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Baltik Braun

Magmatit

Gesteinsart

Magmatit

Untergruppe

Wilborgit

Herkunft

Finnland

Erdzeitalter

>500 Mill. Jahre

Geologische Geschichte

Abgebaut wird der Baltik Braun in Ylämaa, Finnland unweit der russischen Grenze.
Ein Klassiker der 80er Jahre ist heute fast vergessen.
Das Material Baltik Braun ist ein Kugelgranit, auch Rapakiwi (Wilborgit) genannt.  Die Kristallform ist meist kugelig, es können aber auch rechteckige oder zerklüftete Bestandteile auftreten. Die Entstehung ist nicht ganz geklärt, bzw. wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert.
Den Name „Rapakiwi“ stammt aus der finnischen Sprache und könnte salopp als „Bröselstein“ übersetzt werden. Eine Eigenart ist das abrupte Auftreten von partiellen Zerfallszonen in den Steinbrüchen. Schlagartig sind „Adern“ vorhanden, die buchstäblich zerfallen sind. Der ansonsten sehr stabile Stein hat dann die Konsistenz von lockerem Mergel. Die Ursachen sind immer noch nicht ganz geklärt.
Eine weitere Besonderheit ist das Auftreten von kleineren Haarrissen, die meist innerhalb eines Kristalls anzutreffen sind. Oft sind diese mit „weicherem“ Material wieder verfüllt, was bei einer geschliffenen oder polierten Oberfläche mehr oder weniger deutlich sichtbar wird. Die weicheren Bestandteile werden „tiefer“ abgeschliffen und sind im Streiflicht sichtbar, was Endkunden dazu bringt zu behaupten, das Gestein sei „2. Wahl“. Das ist natürlich nicht korrekt. Diese von der Natur verheilten Kristalle sind gesteinstypisch und unproblematisch.
Nicht gefüllte Hohlräume in einem Kristall sind ebenfalls anzutreffen und auch materialtypisch.

Information Verwendung

Universalgranit für Innen- und Außenbereiche