MAGNA bietet ein neues Verfahren an, um polierten Naturstein mittels Laserstrukturierung mit der Rutschsicherheitsklasse R9 zu versehen: das LaserGrip®-Verfahren.
LaserGrip® ist die Oberfläche für alle, die ihre Böden sicher und glänzend schön haben möchten. Dabei arbeitet das LaserGrip®-Verfahren auf rein mechanischer Basis.
Schon im Jahr 1997 dachte man darüber nach, die Lasertechnik ins Programm aufzunehmen. Doch erst als 1998 ausreichend starke NyYag-Laser zur Verfügung standen, war es der Firma Thumm & Co. möglich, eine Anlage völlig chemiefrei zu bauen. Die ersten Versuche im gleichen Jahr erbrachten, dass Rutschsicherheit und Hochglanz ohne chemisches Risiko in Einklang zu bringen waren.
Mit einem Laserstrahl werden feinste Mikromulden in die Oberfläche des Hartgesteins oder Feinsteinzeuges eingedampft. Diese haben im Durchschnitt einen Durchmesser von ca. 200 µg und eine Tiefe von 30 µg. Im Gegensatz zur reinen chemischen Anätzung ist dies eine Steigerung um das 10-fache. Diese Mulden, mehrere Tausend pro Quadratmeter, ergeben eine deutliche Anhebung der Rutschhemmung, obwohl nur ca. 20 % der Oberfläche verdampft werden. Die bei MAGNA verwendeten, neuartigen Diodenlaser zeichnen sich hierbei durch eine besondere Gleichmäßigkeit und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse aus.
Wie in wissenschaftlichen Untersuchungen der Verwaltungsberufsgenossenschaft nachgewiesen werden konnte, führte bereits wenig Wasser oder Feuchtigkeit bei Bodenbelägen zu einer erheblichen Verminderung der Reibungswerte gegenüber dem trockenen Zustand (Aquaplaning). Gerät ein gleitförderndes Medium wie Wasser oder Öl zwischen Schuh und Boden, steigt die Rutschgefahr drastisch an. Die LaserGrip®-Technik verhindert diese Gefährdung. Durch die eingedampfte Mikromulde entsteht ein kleiner Saugnapf-Effekt. Dieser multipliziert sich dann 10.000-fach. Dadurch wird erreicht, dass der Fuß stetig abgebremst wird ohne ruckartig zu stoppen.

