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Über Magna Naturstein

MAGNA ist durch die eigenen Produktionen so flexibel, dass auf Wunsch jede marktübliche Natursteinsorte weltweit organisiert, verarbeitet und geliefert werden kann.

Vom Block über die Unmaßtafel, Granitfliese- und Bodenplatten, bis hin zu Fertigarbeiten und Objekten aller Art - das Angebot von Magna ist umfassend.  Projekte, wie Einkaufszentren, Grossfassaden und Hotelbäder werden dabei ebenso sorgfältig gefertigt, wie zum Beispiel Bolzentreppen, Küchenarbeitsplatten, Waschtische, Thekenabdeckungen und vieles mehr.  Ein umfangreiches Lager von Kunstharzagglo über Marmor und Granit mit mehreren 10.000 m² Lagermaterial der vielfältigsten Sorten ermöglicht kürzeste Lieferzeiten für jede Art von Kundenwunsch.

Mit eigenem Fuhrpark kann der fachgerechte Transport des Materials mit Kran-LKWs zum Kunden flexibel und schnell gestaltet werden.  Auf über 100.000 m², davon allein 45.000 m² Hallenfläche, wird mit mehr als 100 Mitarbeitern in Produktion, Innen- und Außendienst gearbeitet.  Der eigene Import aus Steinbrüchen in der ganzen Welt sichert MAGNA die dauernde Verfügbarkeit auch exklusiver Materialien.  Ständig am Lager sind über 400 Rohblöcke. Dies schafft die Vorraussetzung für eine schnelle Bereitschaft und absolute Flexibilität.

Historie

Die Fa. Thumm & Co. in Nürtingen, die sich seit 1963 mit der Herstellung von eigenen, patentierten Treppenbolzen und dem Spezialmaschinenbau für die Natursteinbranche befasst, ist die Muttergesellschaft der MAGNA.

Nach der Öffnung der innerdeutschen Grenzen reifte der Entschluss, einen Industriebetrieb zur Verarbeitung von Naturstein in den neuen Bundesländern zu gründen.  Ziel war es, Granit und andere Gesteine unter den Aspekten eines Industriebetriebes kostengünstig im eigenen Land zu verarbeiten. Nach der Standortwahl und dem Beginn der Bauarbeiten im Jahre 1993 konnte ein Jahr später bereits produziert werden. Anfangs mit 4 Gattern, 2 Taglia-Blocchi, einer automatischen Fliesenstraße, einer Anlage zur Fertigung von hochgenauen Doppelböden und 26 Mitarbeitern.

Das Grundkonzept war von Anfang an eine rationelle, kostenoptimierte Fertigung von Unmaßtafeln, Bodenplatten und Fliesen.  Die MAGNA Westfalia GmbH ist als Tochterunternehmen der MAGNA Naturstein GmbH in Loitsche ein eigenständiges Handelsunternehmen mit Sitz in Vlotho-Exter, in der Nähe von Bielefeld.  Gegründet im Jahre 2001 auf dem ehemaligen Gelände der Quarella Westfalia GmbH, begann der Betrieb mit wenigen ehemaligen Innen-, Außen- und Lagermitarbeitern.  Dieses bewährte und kompetente Team sollte ein Erfolgsgarant für das zukünftige Unternehmen werden.

Mittlerweile ist MAGNA zu einem der führenden Natursteingroßhändler in Deutschland herangewachsen.

Auf ca. 40.000 m² Hallen- und Außenfläche stehen heute mittlerweile mehr als 300.000 m² Natursteine den verarbeitenden Fachbetrieben zur Verfügung.

Produktion | Ausstattung

Höchste Produktivität durch modernste Technologie ist bei MAGNA längst Tradition. Mit modernen Gattern und Multiblattsägen lassen sich perfekte Ergebnisse erzielen. Die Firma MAGNA Naturstein setzt auf innovative Technologie und sichert dadurch höchste Qualität bei Unmaßtafeln, Bodenplatten und Fliesen mit vielfältigsten Materialien und Oberflächen.  Auch die Weiterverarbeitung dieser Produkte zu allen Arten von Fertigarbeiten ist dank der umfangreichen modernen Maschinenausstattung kein Problem.

Die Fertigung wird rationeller und die einzelnen Bearbeitungsschritte vom Rohmaterial bis zum fertigen Werkstück werden immer besser aufeinander abgestimmt. MAGNA kann mit einer hochflexiblen automatisierten Fertigungslinie in einem Produktionsschritt Rohplatten besäumen, kalibrieren und kann zusätzlich mit einer sehr hohen Bearbeitungsgeschwindigkeit optimal polieren.

Die neue Seilsäge, die im Sommer 2013 aufgebaut wurde, kann mit bis zu 70 Seilen bestückt werden. Die Säge sägt auf einmal eine Breite von 2,10 m mit Diamantseilen der neuesten Entwicklungsgeneration mit einem Durchmesser von 6,3 mm. Je nach Materialhärte kann bereits in 8 bis 10 h ein Block komplett gesägt werden.

Investitionen

1. Produktionserweiterung

• Seilsäge für Rohblöcke, inkl. Fundamentarbeiten und der notwendigen Infrastruktur (Wasser, Luft- und Stromleitungen, Transportmittel und Lagermittel)

• Sägeanlage für dünne Platte und Massivoptiken inkl. Polieranlagen sowie die notwendige Infrastruktur

• Lagerinfrastrukturen inkl. Lagerböcke und zusätzliches Büro

• kleinere Maschineninvestitionen rund um die Produktionserweiterung

 

2. Lagererweiterung und Qualitätskontrollanlage

• Außengelände befestigen und neue Kranbahn außen, inkl. Fundamente (Fläche ca. 2000 qm)

• Wareneingangskontrollanlagen mit Roboterentladung und Bilderkennung für Rohplatten

 

Vorhabensbeschreibung und Begründung

Der Natursteinmarkt in Deutschland ist in sehr starker Bewegung und wird immer mehr von Produzenten aus Fernost, Indien und Brasilien als Zukunftsmarkt erkannt. Wir setzen weiter auf eigene Blockverarbeitung und planen nachhaltiger, europäische Natursteinsorten, speziell aus Skandinavien stärker zu verarbeiten. Dazu wollen wir eine Multiseilsägenanlage der neuesten Generation kaufen, die große Natursteinblöcke mit minimalem Materialverlust in sehr kurzer Zeit aufschneiden kann.

Zum Projekt gehört die Infrastruktur, die eine solche Anlage benötigt, wie z.B. Luft, Wasserpumpanlagen, Stromversorgung und Transportmittel (Kran, Stapler, Transportgestelle etc..). Es gehören dazu aber auch bauliche Maßnahmen wie Fundamente, Umbau der existierenden Halle - neue Wände etc...

Weiterhin gehören zum Projekt neue Maschinen, die die größere Kapazität an dünnen und anderen Rohplatten verarbeiten können. Wir planen eine Anlage für Sonderkanten und Wasserstrahlsägeanlagen sowie CNC-Bearbeitungszentrum inkl. der technischen Infrastruktur Luft, Strom, Wasser und den Transportmitteln.

Teil des Gesamtprojekts ist zudem eine Dokumentation aller produzierten und eingehenden Tafeln. Jede Natursteintafel ist ein Unikat, das groß und schwer ist und wir schlagen sehr viele dieser Tafeln um. Wir konzipieren daher zusammen mit der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg eine Anlage die jede Tafel automatisch einscannt, fehlerkorrigiert und in das Lagersystem aufnimmt.

Wir benötigen Transportmaschinen und neuartige Transportgestelle rund um die Anlage. Zudem eine größere, neue Halle und die effektiveren Transportwege rund um diese Halle. Weiterhin benötigen wir zur Einbindung der Anlage und deren Daten in unser System umfangreiche Softwareentwicklungen.

Rund um diese Investitionen werden durch das Wachstum des Unternehmens neue hochwertige Arbeitsplätze entstehen - an den Anlagen selbst (diese sollen im Schichtbetrieb laufen), an der Scan-Anlage, beim innerbetrieblichen Transport und in der Verwaltung weitergehend bis zum Marketing und dem Vertrieb.